Zwar ist der regelmäßige Funktionstest eines Fehlerstromschutzschalters vorgeschrieben. Aber wer macht das schon, wenn die durch den Test nötige Betriebsunterbrechung wichtige Abläufe unterbricht? Der neue DFS Twin von Doepke ist eine Lösung.
Auf der Light+Building 2010 stellte Doepke mit dem „DFS Twin“ eine neue Baureihe normgerechter Fehlerstrom-Schutzschalter-Kombinationen des Typs A vor, die Funktionstests ohne Stromunterbrechung und somit ohne Anlagenstillstand ermöglichen.
Die Fehlerstromschutzschalter-Baureihe DFS Twin kombiniert je zwei vollständige Fehlerstromschutzschalter (RCCB) in einem kompakten Gerät. Mit Hilfe einer speziell ausgelegten Parallelschaltung der Schaltkontakte ermöglicht DFS Twin einen Funktionstest jedes einzelnen Teil-RCCB, ohne dass der Laststromkreis dabei abgeschaltet wird. Damit es nicht zu systembedingten Fehlauslösungen kommt, sind die Differenzstromwandler der DFS Twin so angeordnet, dass sie nur die Gesamtstromdifferenz aller aktiven Leiter erfassen.
Wenn beide RCCB eingeschaltet sind, kann einer der beiden Teilschalter über seine Prüftaste ausgelöst werden, während der zweite Schalter die Stromführung übernimmt. Die DFS Twin-Geräte bieten also auch während der Funktionsprüfung den vollen Fehlerstromschutz gemäß VDE 0100 Teil 410 und IEC 60364-4-410. Jeder einzelne RCCB eines DFS Twin erfüllt zudem alle Anforderungen der deutschen Sicherheitsnormen VDE 0664 und der internationalen Norm IEC 61008 für Fehlerstromschutzschalter. Das heißt, dass auch während der Funktionsüberprüfung jeder einzelne RCCB den vollen Bemessungskurzschlussstrom führen kann.
Die DFS Twin-Geräte sind zwei- und vierpolig, auch in der Ausführung KV (kurzzeitverzögert / gewitterfest), für Bemessungsfehlerströme von 0,03 A und 0,3 A lieferbar. Bei den Geräten des Typ S (selektiv) stehen zwei- und vierpolige Ausführungen für Bemessungsfehlerströme von 0,3 A und 0,5 A zur Verfügung. Sie haben einen Bemessungskurzschlussstrom von 10 kA.
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